Warum du dich mit deinem Hund nicht mehr rechtfertigen musst
Warum du dich mit deinem Hund nicht mehr rechtfertigen musst
Unsicherheit mit Hund
Ich hab ein bisschen Angst, das hier zu sagen… aber ich beneide manchmal Menschen mit so „einfachen“ Hunden – bis ich verstanden habe, warum genau das meine Stärke ist
Ich beneide manchmal Menschen, die einfach losgehen, Leine dran – und der Hund läuft mit. Einfach… easy.
Und ich stehe daneben und merke, wie mein Kopf schon wieder arbeitet.
Ich scanne die Umgebung, sehe Situationen gefühlt schon, bevor sie überhaupt passieren. Bin irgendwie immer so ein bisschen auf Empfang.
Und ganz lange dachte ich, genau das ist mein Problem. Dass ich zu viel bin. Zu aufmerksam. Zu angespannt vielleicht auch. Dass ich einfach mal „lockerer“ sein müsste.
Und dann merke ich: Ich bin damit nicht allein
Irgendwann ist mir aufgefallen, dass ich damit gar nicht allein bin. Ganz im Gegenteil.
Viele meiner Kunden kommen genau mit diesem Gefühl zu mir.
Noch bevor wir überhaupt richtig gestartet sind, höre ich Sätze wie:
„Ich sag’s gleich… mein Hund ist ein bisschen schwierig.“
„Der kann das nicht so gut.“
„Sorry schon mal, falls das hier irgendwie chaotisch wird.“
Und ich denk mir jedes Mal einfach nur:
Ich fühl dich.
Weil ich genau weiß, wie sich das anfühlt, wenn man das Gefühl hat, sich mit seinem Hund rechtfertigen zu müssen. Dieses leise, unterschwellige „Wir sind noch nicht so weit“, das einen ständig begleitet.
Und weißt du, was eigentlich krass ist?
Genau deshalb versteh ich meine Kunden so gut.
Weil die genau so sind.
Genau hier setzt mein Kennenlern-Call an
Was viele gar nicht wissen: Genau diese Gedanken sind der Grund, warum ich meine Shootings so aufbaue, wie ich sie aufbaue.
Und warum mir der Kennenlern-Call vorher so wichtig ist.
Nicht, weil ich irgendwelche perfekten Infos brauche. Sondern weil ich wissen will, was bei dir wirklich los ist.
Was dich beschäftigt. Wovor du vielleicht ein bisschen Angst hast. Welche Situationen schwierig sind.
Ich finde es so wichtig, dass du das aussprichst. Einfach ehrlich sagen: „Ey, das und das ist bei uns Thema.“ Weil genau da kann ich ansetzen.
Ich kann dir sagen, was wir ganz entspannt lösen können. Wo du dir viel zu viel Druck machst. Und wo wir einfach gemeinsam einen Weg finden, der für euch funktioniert.
Und dann passiert etwas, womit die meisten nicht rechnen
Dieser Druck, den du vielleicht die ganze Zeit mit dir rumgetragen hast… der wird plötzlich leiser.
Du musst dich nicht mehr erklären. Nicht mehr rechtfertigen. Nicht mehr beweisen, dass dein Hund „gut genug“ ist.
Du darfst einfach kommen, wie ihr seid.
Und genau dann entstehen diese Momente, die man nicht planen kann.
Die, wo dein Hund einfach er selbst ist. Wo du loslässt. Wo ihr nicht funktioniert, sondern einfach seid.
Vielleicht ist genau das deine Stärke
Heute sehe ich das komplett anders.
Dieses „Ich denke mit“, dieses „Ich spüre viel“, dieses „Ich hab 37 Tabs im Kopf beim Gassi gehen“ – das ist kein Fehler.
Das ist Verbindung und Verantwortung.
Das ist dieses feine Gespür füreinander, das man nicht trainieren kann.
Und vielleicht bist du auch genau so.
Vielleicht bist du nicht die mit dem „schwierigen“ Hund.
Vielleicht bist du einfach die, die hinschaut.
Die fühlt und nicht einfach drübergeht. Und vielleicht ist genau das eure Stärke.
Und jetzt mal ehrlich
Wenn du dich hier gerade wiedererkennst:
Du musst nicht warten, bis alles „perfekt“ ist.
Du musst dich nicht erst mit deinem Hund rechtfertigen oder irgendwas beweisen.
Du darfst genau so kommen. Mit all dem, was gerade da ist.
Und wenn du gerade innerlich genickt hast:
Klingt nach euch?
Dann bist du nicht allein. Und vielleicht ist genau jetzt der richtige Moment, euch als Team einmal bewusst festzuhalten.
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