Was Mojo mich über Geduld und Verbindung gelehrt hat

Was Mojo mich über Geduld und Verbindung lehrte

Tierfotografie Kassel | Kaufungen

Ende November waren wir beim Coaching bei Tierfotografie Hamburg, bei Laura Truszkowski.
Ein richtig guter Tag – viel Input, viel Ruhe, viele ehrliche Momente. Und dann war da diese eine Situation.

Australian Shepherd rennt durch einen Waldweg, festgehalten von Angelina Link Tierfotografie während eines Coachings mit Tierfotografie Hamburg nördlich von Hannover.

Eine Teilnehmerin, ihr Hund Lennox – ein dreijähriger Australian Shepherd, typisch Aussielike:
aufgeregt, neugierig! Neue Menschen, neue Umgebung, fremde Abläufe.

Und am Ende des Tages sagte sie leise:
„Danke, dass ihr so viel Geduld mit mir und meinem Hund hattet.“

Dieser Satz hat mich getroffen – im guten Sinne.
Weil ich sofort gesehen hab: Das bin ich. Das war ich. Das waren Mojo und ich.

Als ich dachte, Mojo „kann nichts“

Ich hab so oft gedacht, Mojo sei „schwierig“.
Ich hab mich geschämt, weil er nicht sofort Nähe wollte oder sich nicht einfach „hinsetzen und bitte lächeln“ ließ.

Und dann gab es dieses eine Shooting-Erlebnis, das mich richtig verletzt hat.
Ein Fotograf sagte zu mir:

„Wenn dein Hund keine Nähe zulässt, ist eure Verbindung vielleicht nicht so stark, wie du denkst.“

Das sitzt.
Das verletzt.
Und es macht etwas mit einem – vor allem, wenn man sowieso schon glaubt,
dass der eigene Hund „zu viel“ ist.

Und dann stand Lennox vor mir

Als Lennox’ Halterin beim Coaching erzählte, dass sie mal ein Minishooting gebucht hatte –
Zeit knapp, Druck hoch, keine Möglichkeit für Ruhe –
und dass Lennox komplett überfordert war,
dass sie danach ein schlechtes Gewissen hatte,
weil sie dachte, SIE sei das Problem

…da war ich wieder voll in meinem alten Gefühl drin.

Dieses Gefühl, anders zu sein als andere.
Dieses Gefühl, sich rechtfertigen zu müssen.
Dieses Gefühl, dass der eigene Hund nicht „leicht genug“ ist.

Und ich wusste sofort:
Genau deshalb arbeite ich heute so, wie ich arbeite.

Frau mit ihrem Australian Shepherd im Wald, aufgenommen von Angelina Link Tierfotografie beim Tierfotografie-Coaching mit Tierfotografie Hamburg nördlich von Hannover.

Hunde brauchen Zeit.

Hunde brauchen Raum.
Hunde brauchen Menschen, die das sehen.

Und sie brauchen Fotograf*innen,
die nicht über deren Verbindung urteilen.

Mojo hat mir beigebracht, hinzuschauen statt zu bewerten.
Zu lesen statt zu drängen.
Und dass echte Verbindung nicht entsteht, wenn man versucht, sie zu beweisen –
sondern wenn man sie einfach leben lässt.

Er ist mein größter Lehrer.

Warum ich fotografiere, wie ich fotografiere

Deshalb arbeite ich mit Ruhe, mit Abstand, mit Gefühl.
Deshalb setze ich keine Hunde unter Druck.
Deshalb ist bei mir nie „die Zeit vorbei“, nur weil ein Hund noch sortiert.
Deshalb dürfen Hunde bei mir so sein, wie sie sind –
und Menschen auch.

Und genau deshalb entstehen Bilder, die echt sind.
Nicht perfekt.
Nicht gestellt.
Sondern ehrlich.

Weil ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn jemand sagt:
„Dein Hund ist zu viel.“

Und wie heilsam es ist, wenn jemand sagt:
„Ihr seid genau richtig.“

Wenn du diese Worte ein bisschen fühlst

dann lass uns schreiben.

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Hündin Kida beim Hundefotoshooting im Harz – natürliche Tierfotografie von Angelina Link aus Kassel, sanftes Licht zwischen Heide und Fichten.
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